Weinanbaugebiete in Deutschland

Die deutschen Weinanbaugebiete liegen konzentriert im Süd-Westen und Süden der Republik. Eine Ausnahme bilden die Anbaugebiete Sachsen und Saale-Unstrut.

Unsere Weinanbaugebiete gehören zu den nördlichsten der Welt und befinden sich damit im Grenzbereich zwischen dem feuchtwarmen Golfstromklima im Westen und dem trockenen Kontinentalklima im Osten.

Die geringe Sommerhitze und eine lange Vegetationszeit machen deutsche Weine filigran und nicht zu alkoholreich. Unterschiedliche Bodenarten und Rebsorten tragen dazu bei, dass deutsche Weine vielfältigen Ausdruck haben und nicht uniform sind.

Deutsche Winzer pflanzen mehr als 100 Rebsorten an, jedoch haben etwa nur zwei Dutzend davon eine große Marktbedeutung, allen voran der Riesling und der Müller-Thurgau. Bei den Rotweinsorten hat der Spätburgunderanbau die größte Bedeutung.

Weinanbaugebiet Baden
Das Weinanbaugebiet Baden ist mit 15.000 Hektar Rebfläche und einen Mostertrag von 1,1 Millionen Hektoliter das drittgrößte Weinanbaugebiet Deutschlands. erfahren Sie mehr zum Weinanbaugebiet Baden
Weinanbaugebiet Rheinhessen
In der Gegend um Bingen und an der bekannten Rheinterrasse vor Mainz bis kurz vor Worms prägen ansteigende Hänge entlang des Rheins den Weinbau. Der "Wonnegau" und das Hügelland mit sanften Erhebungen strahlen ein eher mediterranes Flair aus. erfahren Sie mehr zum Weinanbaugebiet Rheinhessen